Homöopathische Hilfe bei Wachstumsschmerzen der Kinder

 

In der homöopathischen kinderärztlichen Praxis kommen Klagen der Kinder über Wachstumsschmerzen nicht selten vor. Man geht durchschnittlich von 15 bis 25 % betroffener Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren aus.

Die Schmerzen sind häufig in den Knien, den Unterschenkel und den Knöcheln lokalisiert und wecken die Kinder aus dem Schlaf. Die Kinder haben keine Bewegungseinschränkung Letztlich weiß man nicht genau, was da eigentlich weh tut, aber die Schmerzen erzeugen doch einen hohen Leidensdruck bei den Kindern, obwohl sie harmlos sind.

 

Bei anhaltenden Beschwerden muss natürlich vom Kinderarzt abgeklärt werden, ob eine ernsthafte körperliche Erkrankung dahintersteckt, zum Beispiel das nicht seltene kindliche Gelenkrheuma, das häufig die Kniegelenke befällt. Auch nächtliche Wadenkrämpfe bei Magnesiummangel können die Ursache für Schmerzen sein.


Es gibt mehrere in der Praxis erprobte Maßnahmen
, die dem Kind gut helfen können. Zunächst ist es wichtig, das Kind mit seinem Leiden ernst zu nehmen.

Manche Kinder reagieren gut auf Wärmezufuhr, andere mögen lieber Abreibungen mit Franzbranntwein, der schön kühlt. Bei starken Schmerzen helfen auch Analgetika wie Paracetamol und Ibuprofen- Saft.

Zu beachten ist auch, ob das Kind einen Ausgleich seiner Fußdeformität durch Einlagen braucht ( besonders bei Knickfüßen ); auch dadurch lassen sich Wachstumsschmerzen mindern.


Die Auswahl homöopathischer Arzneien in der homöpathischen Literatur
ist groß, auffallend ist dabei eine Dominanz der Calcium- und Phosphorverbindungen,  ( z. B. Calcium carbonicum, Calcium phosphoricum, Phosphorus, Phosphoricum acidum ).


Weitere in meiner Praxis bewährte Arzneimittel können sein
:

  • Aurum metallicum
  • Syphilinum
  • Mercurius solubilis.

 

Es ist also auch bei einem relativ umschriebenen Symptom wie den Wachstumsschmerzen auf jeden Fall wichtig, die gesamte Konstitution der kleinen Patienten einzubeziehen, um zu einer raschen homöopathischen Hilfe zu gelangen.