Homöopathie bei Burn- Out- Syndrom

 

Überlastungssyndrome, depressive Episoden, Anpassungsstörungen und Burn – Out – Syndrom sind die klassischen Stresskrankheiten unserer Zeit. Die Behandlung solch komplexer gesundheitlicher Störungen erfordert ein multimodales, langfristig angelegtes Burn-Out Therapiekonzept.

 

Dabei muss sichergestellt sein, dass der betroffene Patient in ein Netzwerk von ärztlichen Spezialisten eingebunden wird, um in der jeweiligen Phase des Burn- Outs optimal betreut und begleitet zu werden, z.B.

  • Internist
  • Endokrinologe
  • Neurologe
  • Psychiater
  • Psychotherapeut
  • Spezialist für Schlafstörungen ( auch Schlaflabor )

 

In meiner jahrzehntelangen allgemeinmedizinisch- homöopathisch ausgerichteten Praxis habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Methode der Mitbehandlung durch homöopathische Arzneimittel dem Patienten hilft,

 

  • die psychische Anspannung zu reduzieren
  • die Energie körperlich und geistig zurückzugewinnen
  • den Schlaf zu verbessern
  • Schmerzen abzubauen
  • Kraft zu schöpfen für eine Neuausrichtung des eigenen Lebens

 

Jeder Mensch reagiert auf die oben beschriebenen Belastungsfaktoren individuell mit einem spezifischen Muster, das geprägt ist von seiner konstitutionellen Veranlagung, seiner allgemeinen Widerstandskraft und den Erlebnissen, die ihn im Laufe seines Lebens beeinflusst haben.

 

Daher geht der homöopathische Therapieansatz immer von dem Individuum und seiner Ganzheitlichkeit aus.
Die Arzneimittel werden dann gemäß seiner Situation und persönlichen Reaktionsweise ausgewählt.

Für die Phase des erhöhten Ehrgeizes, der Arbeitswut und der übersteigerten Reaktion auf Enttäuschungen eignen sich zum Beispiel

  • Arsenicum album
  • Calcium carbonicum
  • Lycopodium
  • Nux vomica
  • Silicea

 

Beim fortschreitenden Burn- Out- Syndrom mit erhöhter Erschöpfung, zunehmenden funktionellen Beschwerden und deutlichen Kompensationstendenzen wie Esssucht, Medikamenten- und Alkoholabusus kommen die folgenden Arzneimittel in Frage:

 

  • Acidum phosphoricum
  • Acidum picrinicum
  • Calcium carbonicum
  • Cocculus indicus
  • Kalium phosphoricum
  • Natrium chloratum
  • Phosphorus
  • Zincum metallicum

 

Um die einzelnen Arzneien gut voneinander zu unterscheiden, ist es erforderlich, das ganze Arzneimittelbild durchzuarbeiten, das psychische Bild detailliert zu erfassen und insbesondere die in der Materia medica beschriebenen funktionellen Beschwerden wie z.B. Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Libidoveränderungen und Appetitstörungen zu studieren.

 

Bitte beachten Sie:

Die Mittelempfehlungen beruhen auf Erkenntnissen der Homöopathie selbst und sind wissenschaftlich im schulmeidzinischen Sinne nicht erwiesen.
Sie sollen nicht zur Selbstmedikation anregen.

 

 

Hinweis für Heilpraktiker Psychotherapie: Ich biete regelmäßig einen Kurs für die homöopathische Behandlung seelischer Störungen an.