Artikel-Schlagworte: „Sepia“

Sepia in der Kinder- und Jugendmedizin

Das homöopathische Arzneimittel Sepia ist allgemein bekannt in der Behandlung von Frauen mit hormonellen Problemen. Besonderes Augenmerk sollte man als fortgeschrittener homöopathisch arbeitender Therapeut auf die Eigenheiten und Indikationen dieses bedeutenden Arzneimittels auch in der Kinderheilkunde legen.

Kinder, die Sepia benötigen, zeigen oft schon im Einschulalter eine auffallende Empfindlichkeit gegenüber zu viel Nähe, besonders wenn sie den Abstand nicht selbst bestimmen können. Als Analogie auf der körperlichen Ebene entwickeln sie Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Allergien.

Sie sind sensibel und zeigen frühzeitig künstlerisches Interesse. Daher unterscheiden sie sich von ihren Altersgenossen und Klassenkameraden, laufen Gefahr, ausgegrenzt zu werden aufgrund ihrer Andersartigkeit. In vielen Fällen können sie aber auch stabile, verlässliche Freundschaften aufbauen; ihr ausgeprägter Gerechtigkeitssinn und der Einsatz für schwächere Kinder hilft ihnen dabei.

Weiter zum Artikel »

Sepia officinalis zur Behandlung psychischer Belastungen

Das psychische Bild eines Menschen, der Sepia als homöopathisches Heilmittel braucht, ist sowohl bei Frauen als auch bei Männern durch eine hohe Leistungs- und Einsatzbereitschaft sowohl im Berufsleben als auch im Privatleben gekennzeichnet.

Bewegung, sei sie körperlich oder geistig, ist eine wichtige Modalität für Sepia- Menschen, um sich in jeder Hinsicht gut zu fühlen. Seelische Empfindlichkeit und Verletzbarkeit wird durch viel Tun kompensiert.

Diese über Jahre geleistete Anstrengung führt irgendwann, wenn die Kraft weniger wird oder hormonelle Umstellungsphasen wie Klimakterium anstehen, zu einer psycho- physischen Krise. Diese wird, wenn nicht therapeutisch behutsam gegengesteuert wird, schnell auch zu einer Sinnkrise: das Ideal der ständigen Aktivität kann durch die Erschöpfung nicht mehr ohne weiteres aufrechterhalten werden.

Weiter zum Artikel »