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Die homoeopathische Behandlung mit Komplex- oder Einzelmitteln

Viele Arzneimittelhersteller bieten für die verschiedensten Beschwerden homöopathische Komplexmittel an, z.B. für grippale Infekte, Rheuma, Zahnungs- oder Wechseljahrsbeschwerden.

Sie erfüllen damit das Bedürfnis der Menschen nach einer natürlichen und unschädlichen Therapie sowie den Wunsch, sich selbst zu behandeln. Bei akuten Beschwerden besonders bei Infekten oder Allergien zeigen diese Mittel durchaus Wirkung.

Sie sind jedoch für die tiefgreifende Behandlung chronischer Krankheiten ungeeignet, auch hier mögen sie für eine gewisse Zeit die Symptome lindern, dann zeigen sie aber meistens keine Wirkung mehr.

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Erstverschlimmerung in der homöopathischen Behandlung

Viele Patienten fragen während der homöopathischen Konsultation und der Verordnung eines homöopathischen Mittels häufig besorgt nach einer möglichen Erstverschlimmerung ihrer Symptome nach der Einnahme. Wichtig für den Therapeuten ist dabei, dass er/ sie beruhigend darauf eingeht und das Wort Erstverschlimmerung in das Wort „ Erstreaktion“ umwandelt.

Diese Erstreaktion zeigt sich in der Form, dass nach der Einnahme eines homöopathischen Mittels die relevanten Beschwerden noch einmal für kurze Zeit verstärkt auftreten. Normalerweise klingen die Symptome der Erstverschlimmerung sehr schnell wieder ab und sie treten auch nicht so intensiv auf, wie sie im eigentlichen Krankheitsgeschehen bekannt sind.

Die Erstreaktion bei akuten Krankheiten In der Therapie der akuten Krankheiten dauert bei korrekter Dosierung des Mittels diese Reaktion nur einige Minuten bis wenige Stunden. Über die Erstreaktion ist gerade bei akuten Infektionskrankheiten eine Aktivierung des körpereigenen Abwehrsystems zu erreichen, das dann zu einer immunologischen Überwindung der eingedrungenen Krankheitserreger führt.

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Die Krankheitslehre der Miasmen

Hahnemann hatte zu Zeit große Erfolge in der Behandlung akuter Krankheiten mit Hilfe der damals bekannten und erforschten Arzneimittel.

Das war für sich genommen schon eine erstaunliche Leistung, da es zu seiner Zeit weder Schmerzmittel noch Antibiotika etc. gab und vielen Menschen an „ banalen“ bakteriellen und viralen Infektionen starben. Aber diese Resultate waren für Hahnemann nicht genug. Er erkannte, dass viele Menschen an wiederkehrenden, hartnäckigen Symptomen litten, die vordergründig wie eine akute Erkrankung aussahen, aber durch die bis dahin bekannten homöopathischen Arzneien nicht behandelbar waren.

Er vermutete hinter diesen Prozessen chronische Krankheiten, die sich von Fall zu Fall mit einem anderen Gesicht zeigten. Chronisch bedeutet in diesem Zusammenhang nicht eine gewisse Zeitdauer der Krankheit, sondern eine hartnäckige Symptomatik, mit der der Mensch nicht aus eigener Kraft fertig werden kann.

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Die sieben Schichten der Ähnlichkeit in der Homöopathie und ihre Bedeutung für die Hierarchisierung der Symptome bei akuten und chronischen Erkrankungen

Vitalschicht- Person:

- Biographie, Elternhaus, soziale Umstände - Kindheit, Bildungsgang, Beruf - Ehe, Partnerschaft - religiöse oder spirituelle Lebenseinstellung - chronische Konfliktsituationen - auffallende, charakteristische Geistes-und Gemütssymptome

Diathese ( angeborene oder erworbene Organschwäche )

- Lymphatismus, Tuberkulinische Belastung - Sykose - Syphillinie - Suchtthematik - Kinderkrankheiten - Familienanamnese

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