Archiv für Dezember 2008

Homöopathie bei Kindern mit Schlafstörungen

Schlafstörungen bei Kindern bilden neben Infekten einen der häufigsten Gründe für die Eltern, einen Kinderarzt aufzusuchen. Der Schlaf des Kindes wird als gestört wahrgenommen, wenn das Kind

- nicht einschlafen kann, - wenn es nicht durchschläft, - wenn die Schlafdauer zu kurz ist, - wenn Neugeborene tagsüber nicht schlafen können oder - wenn der Schlaf durch Schlafwandeln, Angstattacken, Sprechen oder Weinen unterbrochen ist.

Dabei sind die normalen Schwankungsbreiten der kindlichen Schlafdauer recht groß. Viele Eltern überschätzen den Schlafbedarf ihrer Kinder und stehen dem Schlafverhalten des Kindes ratlos und skeptisch gegenüber. Kleinkinder haben auch im Schlaf ein großes Bedürfnis nach Nähe zu ihren Eltern; daher kommen sie oft nachts in das Bett der Eltern und schlafen dort ruhig weiter. Das ist zum Beispiel keine behandlungsbedürftige Schlafstörung, kein homöopathisches Arzneimittel wäre im Stande, ein solches Verhalten zu ändern. Die Beratung der Eltern bezüglich der Schlafgewohnheiten ihres Kindes bezieht sich u.a. auf Schlaftrituale, umweltbedingte Störungen wie Geschwister, zu warme Schlafräume, Straßenlärm oder zu helles Zimmer nachts. Emotionaler Stress aller Art führt zu einem erhöhten Muskeltonus beim Kind, des es am normalen Schlafrhythmus hindert. Größere Kinder und Jugendliche zeigen Schlafstörungen, die mit einem ADHS- Syndrom, Angst- oder depressiven Störungen zusammenhängen können.

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